Fachdienst Asyl und ehrenamtliche Unterstützung

Neue Koordinationsstelle für ehrenamtliches Engagement beim LRA: Frau Angela Gewiese

Frau Gewiese ist wie folgt erreichbar:


Telefon    07231/308-9486

E-Mail      aktiv-fuer-fluechtlinge@enzkreis.de


Unter der Überschrift „Aktiv für Flüchtlinge“ wird Angela Gewiese, die sich schon viele Jahre um Bürgerschaftliches Engagement im Enzkreis kümmert, den Ehrenamtlichen künftig mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ihr geht es vor allem Koordination: „Es kann ja nicht sein, dass in jeder Enzkreis-Gemeinde das Rad neu erfunden werden muss.“ Sie sei deshalb gerade dabei, ein Netzwerk aus Ansprechpartnern in den Kommunen aufzubauen, um einen reibungslosen Austausch zu gewährleisten.

Ebenfalls neu im Amt ist Vivien Gooth: Zum 1. November übernimmt die Sozialwirtin beim Verein miteinanderleben, der die Sozialbetreuung der Flüchtlinge leistet, die Integrationskoordination und Leitung des Migrations-Teams.  Sie steht den Kommunen und Arbeitskreisen fachlich zur Seite.

Merkblatt Infektionsrisiken Flüchtlinge (Landesgesundheitsamt Ba-Wü)

Im Kontakt mit Menschen besteht grundsätzlich immer das Risiko, eine Infektionskrankheit zu erwerben. Fehlende Impfungen und beengte Verhältnisse, wie in Aufnahmestellen, können dieses Risiko erhöhen.

Dauer und der Art der Kontakte bestimmen ganz wesentlich die Möglichkeiten für eine Ansteckung.Einfache Hygienemaßnahmen sowie ein ausreichender eigener Impfschutz verhindern Infektionen !

Herunterladen des Dokuments (PDF)

Inkrafttreten des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes

Dazu gibt es drei Dokumente mit wichtigen Informationen:

Asylbeschleunigungsgesetz_791626_01

20151023_Anschreiben Änderungen AsylVerfBeschlG

20151023_Info zum Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz


Hier ist ein wichtiges Detail:

10. Anlage II zu § 29a AsylG, Erweiterung der Liste der sicheren Herkunftsstaaten auf den gesamten Westbalkan

Einstufung Albaniens, der Republik Kosovo und Montenegros als sichere Herkunftsstaaten.

GGUA Flüchtlingshilfe: Erfordernis einer Arbeitserlaubnis

bzw. einer Zustimmung zur Beschäftigung für ein Praktikum für Personen mit Duldung oder Aufenthaltsgestattung

Erfordernis_einer_Arbeitserlaubnis.pdf

 

 

Broschüre der Bundesagentur für Arbeit: Potentiale nutzen - geflüchtete Menschen beschäftigen

Die Broschüre können Sie hier herunterladen:


BAA_Potentiale nutzen - geflüchtete Menschen beschäftigen

Staatsministerium BaWü: Handbuch für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

„… wenn wir Erfahrungen teilen, können wir doppelt helfen“

 

-          mit diesem Zitat der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler

 sende ich Ihnen in elektronischer Form das

 

HANDBUCH FÜR EHRENAMTLICHE IN DER FLÜCHTLINGSHILFE

Download
Pressemitteilung

Landesregierung lädt zum 2. Flüchtlingsgipfel

Auf Einladung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird am 27. Juli 2015 in Stuttgart der zweite Flüchtlingsgipfel in Baden-Württemberg stattfinden. Bei dem Spitzentreffen werden Vertreter von Kommunen, Flüchtlingsorganisationen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden und der Landtagsfraktionen teilnehmen. Insbesondere die Unterbringung von Asylbewerbern in den Landeserstaufnahmestellen und die Anschlussunterbringung in den Landkreisen und Kommunen stehen auf der Themenliste.

Den gesamten Newsletter finden Sie hier:

http://newsletter.em-faktor.de/-viewonline2/5210/273/1561/77bR2bgY/Jqp6tRL2U6/1

Wegweiser für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit (PDF)

Hier online anschauen (Ausgabe Juni 2015)

Hier herunterladen (Ausgabe Juni 2015)

Organisation Fachdienst Asyl (Ausgabe August 2015)

 

Weitere Informationen:

KiWi-Beratungsstelle (Link)


Schulung 4 von 4: Traumata bei Flüchtlingskindern

Ein Vortrag von Diana Sebastian, Erziehungsberatungsstelle Pforzheim-Enzkreis.

Hier den Vortrag herunterladen (PDF)


Schulung 3 von 4: Interkulturelle Kompetenzen

Ein Vortrag von Michael Schmidt, Referent für interkulturelle Arbeit in Mühlacker und Umgebung.

Hier den Vortrag herunterladen (PDF)


Schulung 2 von 4: Grenzen und Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements interessiert viele

Im Rahmen der Einführungsseminare für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit von miteinanderleben e.V. stellte Marion Aichele heute Abend im Consilio die Grenzen und Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements in den Mittelpunkt.

Frau Aichele stellte den Fachdienst Asyl von miteinanderleben e.V. vor, der mittlerweile auf sechs Personen angewachsen ist.

Nach einer Definition von "Flüchtling" erklärte Frau Aichele die unterschiedlichen Aufgabenbereiche des Fachdienstes und der Ehrenamtlichen, deren abgestimmtes Zusammenwirken ein Haus für Flüchtlinge wohnlich werden lässt. Dann kam die sehr wichtige Anregung zu überlegen, woher jeder die Motivation für die ehrenamtliche Arbeit nimmt. Jeder Flüchtling bringt individuelle Voraussetzungen mit, auf die man individuell eingehen sollte.

Von großer Wichtigkeit ist auch die Abgrenzung der Ehrenamtlichen als Selbstschutz. Durch das Ehrenamt darf das höchste Ziel - die Hilfe zur Selbsthilfe - nicht in den Hintergrund geraten.

Das Consilio in Mühlacker war bis auf den letzten Platz besetzt. Auch für das dritte Seminar am Donnerstag, den 23.04.2015, besteht bereits eine große Nachfrage.

Hier den Vortrag herunterladen (PDF)


Schulung 1 von 4: Große Nachfrage bei ml-Schulung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe, Mühlacker, 10.04.2015

Luisa Uhl vom Fachdienst Asyl bei ihrem Vortrag.

Der Fachdienst Asyl von miteinanderleben e.V. ist heute mit der ersten von insgesamt vier Schulungen gestartet, um die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe zu unterstützen. Frau Luisa Uhl ging in ihrem Vortrag auf die rechtlichen Rahmenbedingungen des Asylverfahrens ein und hat einige erschütternde Zahlen zusammengetragen: weltweit sind rund 57 Mio. Menschen auf der Flucht, darunter 70% Frauen und Kinder.

Nach der Ankunft in Deutschland steht die Asylantragsstellung im Mittelpunkt. Nachdem die förmliche Asylantragsstellung in Karlsruhe stattgefunden hat, stellt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) eine Aufenthaltsgestattung aus. Erst nach der 2 -2,5 Stunden langen Anhörung der Asylsuchenden in Karlsruhe kann eine anerkennende oder teilweise anerkennede Entscheidung folgen, oft jedoch auch eine ablehnende Entscheidung.

Die Veranstaltung fand im Consilio in Mühlacker statt, wohin die Freiwilligenagentur eingeladen hatte. Marion Aichele konnte bei der Begrüßung feststellen, dass das Interesse sehr groß ist. Sogar mehr als die 50 angemeldeten Interessenten waren gekommen.

Nächste Woche am Mittwoch findet die nächste Schulung wieder im Consilio in Mühlacker statt.

Hier den Vortrag herunterladen (PDF)